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>> don't let the system get you down!

| mai 2007

Wie bereits erwähnt, kam es in Neubrandenburg zu mehreren willkürlichen Festnahmen und gewaltsamen Übergriffen durch die Polizei auf Antifaschist_innen. Die Rote Hilfe Greifswald hat schon vor einiger Zeit ein zweckgebundenes Spendenkonto eingerichtet für kriminalisierte Antifas in MV. Spenden für die Antirepressionsarbeit sind dafür weiterhin sehr erwünscht!

Spendenkonto:

Rote Hilfe Greifswald
Konto: 400 723 83 07
BLZ: 430 609 67
GLS-Bank
Stichwort: Zivilcourage gegen Rechts     
Wenn ihr selbst - im Zusammenhang mit dem 1. Mai -
Post von den Bullen oder Strafbefehle vom Staatsanwalt
erhaltet, meldet euch bitte umgehend bei der
nächstgelegenen Ortsgruppe der Roten Hilfe:

Kontakt:
rostock@rote-hilfe.de // greifswald@rote-hilfe.de

Weiterhin ist damit zu rechnen, dass es - im Zusammenhang mit den Protesten gegen den G8-Gipfel und den Gegenaktivitäten zum Naziaufmarsch am 2. Juni in Schwerin - in den kommenden Wochen vermehrt zu Anquatschversuchen des Verfassungsschutzes kommt. Geht auf keinen Fall darauf ein und macht jeden dieser Anquatschversuche öffentlich! 

Wir sehen uns am 2. Juni in Schwerin - denn am 2. Juni heißt Schwerin Stalingrad!

 


>> Nachbetrachtung

| mai 2007

Der 1. Mai war für Neonazis im gesamten Bundesgebiet ein Reinfall. Die NPD konnte zwar knapp 600 Anhänger nach Neubrandenburg mobilisieren, die jedoch die meiste Zeit eher gelangweilt durch die Straße liefen und kaum Neubrandenburger Bürger zu Gesicht bekamen, zudem in Sprechchören untergingen, immer wieder gestört und erfolgreich blockiert werden konnten. Einpeitscher und Phrasendrescher Udo Pastörs wunderte sich auf der Kundgebung unterdessen, warum keiner - und auch nicht Landtagspräsidentin Sylvia Brettschneider - mit ihm reden will.

An den Gegenaktivitäten beteiligten sich insgesamt etwa 800 Menschen, darunter überwiegend viele junge und entschlossene Antifaschist_innen, die mit einer kraftvollen Demonstration und dezentralen Aktionen "den Volkstänzern" gehörig "ein Bein stellten". Von etwa 500 Polizist_innen, die mit massiver Gewalt gegen die unliebsamen Proteste vorgingen, war am Ende - nach Angaben der Polizei - einer schwerverletzt. 21 Demonstrant_innen wurden vorläufig in Gewahrsam genommen.

Eine ausführliche Auswertung und Nachbetrachtung der Ereignisse, sowie aktuelle Presseberichte gibts in den nächsten Tagen. Erste Fotos und Berichte findet ihr auf links-lang und bei der Antifa Bernau, bei youtube.com findet ihr den NDR-Beitrag vom Nordmagazin und einen weiteren Videobericht.

 


>> latest news: let the battle begin!

| april 2007

Nur noch wenige Tage bis zum großen "show-down"! Die Mobilisierung von Rechts läuft nach wie vor eher schleppend: Nur ein schlechter im Internet veröffentlichter Aufruf und der Hinweis darauf, dass die Demonstration doch noch stattfinden wird, deuten auf die geplanten Nazi-Aktivitäten in Neubrandenburg hin.

 ... einmal im leben pünktlich sein:
Es wird bereits ab
9.00 Uhr Kundgebungen vor dem Neubrandenburger Rathaus geben. Bitte erscheint rechtzeitig, damit unsere Demonstration gegen den Nazi-Aufmarsch pünktlich um 10:00 Uhr beginnen kann. 

    Antifa-Infotelefon: 0178 - 190 99 82

    Ermittlungsausschuss [EA]: 0176 - 65 764 701






Treffpunkte und Zugabfahrtszeiten
*Berlin: 07.30 Uhr // Gesundbrunnen // Gleis 9
*Rostock: 06.45 Uhr // Hauptbahnhof; Abfahrt: 07.14 Uhr // Gleis 1

 


>> Demonstrationsverbot gegen NPD wieder aufgehoben!

| april 2007

Am Dienstag, dem 17. April 2007, hob das Verwaltungsgericht Greifswald, die von der Stadt Neubrandenburg verhängte Verbotsverfügung gegen den NPD-Aufmarsch wieder auf. Begründet wird die Entscheidung mit der Berufung auf die Meinungsfreiheit und das Demonstrationsrecht: In einer freiheitlichen Demokratie müssen auch Anwohner und Teilnehmer anderer Demonstrationen die politischen Kundgebungen Andersdenkender ertragen.“ Das Gericht sieht keine Notwendigkeit Auflagen zu erteilen, auch weil eine Trennung der verschiedenen Veranstaltungen auch nach Auffassung der Polizei problemlos möglich“ sei.

 


>> Nazi-Demo in Neubrandenburg vorerst verboten

| april 2007

Auch in diesem Jahr versucht die Stadt Neubrandenburg die NPD-Demo durch ein Verbot zu unterbinden. Laut Angaben der NPD heißt es in der Verbotsverfügung: "[...] eine vergegenständlichte Gefährdung wird beim Aufeinandertreffen von Demonstrationsteilnehmern mit Teilnehmern der Feierlichkeiten beim soziokulturellen Zentrum gesehen […] zu jeder Zeit sei Hör- Sicht- bzw. Blickkontakt gegeben was aufgrund der unterschiedlichen politischen Auffassungen wechselseitige Störungen hervorruft und der zu Tage tretenden Emotionen Gewaltaktionen nicht ausschließt."

Die NPD hat angekündigt Rechtsmittel einzulegen, womit der Naziaufmarsch aller Voraussicht nach stattfinden wird. Unter dem Motto: "Let there be rock! Den Volkstänzern ein Bein stellen!" werden wir auch weiterhin nach Neubrandenburg mobilisieren.

 


>> basic information

| märz 2007

Für den 01. Mai 2007 hat die NPD unter dem Motto: "Sozial statt global - Wir fordern Arbeit im eigenen Land" von 12-20 Uhr für 300 Teilnehmer_innen einen Aufmarsch in Neubrandenburg angemeldet. Treffpunkt der Neonazis ist um 12 Uhr am Bahnhof. Die angemeldete Route führt - wie im Vorjahr - durch das Vogel- und Reitbahnviertel und anschließend wieder zurück zum Bahnhof.
Als Anmelder und Versammlungsleiter fungiert Enrico Hamisch aus Bansin. Als Redner haben sich bisher der Fraktionsvorsitzende der NPD im Landtag, Udo Pastörs, sowie der parlamentarische Mitarbeiter und Kameradschaftsführer des SNBP, Michael Gielnik, angekündigt.

 























































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